Tipps und Tricks

Ich bin sehr neugierig, koche gerne und probier auch immer wieder Neues aus; oft geht es gut, manchmal aber auch nicht. In diesem Blog versuche ich, meine Gerichte nachkochbar zu machen und ich wünsche Euch, dass sie Euch auch gut gelingen. Ihr dürft gerne von der Vorgabe abweichen, eventuell auch andere Zutaten, die Ihr gerne habt probieren und ein wenig experimentieren, für mich ist dass das eigentlich schöne am Kochen, dass es immer wieder Neues, Gerüche, Geschmäcker, Variationen, zu entdecken gibt.

Weil ich gerade auf einiges mehr verzichten muss, damit mein Leben leichter wird, möchte ich hier noch ein paar Infos geben, die ich selber erst in den letzten Wochen gelernt habe.

Wenn Ihr auf Kuhmilch verzichten müsst:

Man kann genauso gut Ziegen- und Schafsmilch verwenden. Sollte sie Euch zu fett sein, weil Ihr sonst immer Magermilch verwendet habt, könnt Ihr sie mit Wasser strecken. Der Geschmack bleibt, aber ich koche jetzt seit 3 Monaten damit und muss sagen, es schmeckt mir gut. Wenn Ihr es vertragt, geht natürlich auch Soja-, Hafer- oder Reismilch.

Statt Butter verwende ich beim Kochen Öl. Das geht auch bei den meisten Kuchen gut, nur Mürbteig funktioniert nicht ohne Butter (das war einer der Reinfälle beim Kochen). Aufs Brot schmiere ich meistens Gervais, für dringende Butternotfälle habe ich Ziegenbutter entdeckt (die ist wirklich teuer, aber ein Honigbrot verlangt wirklich nach Butter).

Für Sauerrahm habe ich noch keine Alternative gefunden, aber ich gebe Bescheid, wenn ich Neues zu diesem Thema habe. Wenn Ihr einen Tipp habt, freu ich mich umso mehr.

Wenn Ihr keinen Essig essen dürft:

Als Essigersatz nehme ich entweder die gute alte Zitrone oder aber Verjus. Das ist Saft aus noch unreifen Weintrauben. Er ist sehr sauer und histaminfrei. Den gibt es im Feinkostladen, ist auch nicht ganz billig und daher friere ich ihn im Eiswürfelbehälter ein und taue bei Bedarf 1-2 Verjus-Eiswürfel auf.

Solltet Ihr Rübenzucker nicht vertragen:

Es gibt als Ersatz Rohrzucker, aber auch Honig, Agavendicksaft, Dextrose, Ahorn- und auch Maissirup.

Bei Histaminintoleranz habe ich bemerkt, dass es jedem anders geht. Darum kann es sein, dass ich hier Zutaten vorschlage, die Ihr aber nicht vertragt. Ihr könnt sie gerne weglassen oder durch eigene Ideen ersetzen. Da freue ich mich auch über Austausch.

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2 Gedanken zu „Tipps und Tricks

  1. Zum Süßen hätt ich noch gute Erfahrungen mit Birkenzucker. Schmeckt wie Zucker, tut aber den Zähnen nichts u braucht kein Insulin zum Abbauen. Unbedingt darauf achten, dass er aus Europa kommt u bestenfalls aus FSC-zertifizierten Wäldern :-)!

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