Fresh und fesch

Liebe Köchinnen und Köche,

wieder ist die Rhabarberzeit angebrochen. Darum gibt’s heute 2 Rezepte mit diesem lustigen Gemüse.

Das erste Rezept ist ein Rhabarber-Mango-Chutney, auf überbackenem Ziegenkäsecamenbert-Brot. Hier gleich die Anleitung dazu:

2 Stangen RhabarberIMG_4299
eine halbe Mango
ein halber roter Spitzpaprika
1 Stück Ingwer (etwa so gross wie der Daumen)
1 Jungzwiebel
1 Chilischote
Saft einer Zitrone
1 TL Maisstärke
1-2 EL Zucker
Salz, Pfeffer, Öl

Der Rhabarber und die Mango werden geschält und in Stücke geschnitten. Auch der Paprika und die Jungzwiebel werden gewaschen und in feine Streifen geschnitten. Die Chilischote wird entkernt (ausser Ihr mögts wirklich scharf, dann kann man die auch drinnen lassen). Dann werden diese Zutaten in Öl angebraten, der geschälte und geriebene Ingwer sowie der Zitronensaft dazu gegeben und so lange gekocht, bis Mango und Rhabarber matschig sind. Mit Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken (bei mir war die Mango sehr süss, darum hab ich dann weniger Zucker dazu gegeben, je nach Geschmack). Dann wird der Teelöffel Maisstärke in einem kleinen Schluck Wasser aufgelöst, zum Chutney dazu gegeben und das ganze nochmals kurz aufgekocht. Da ist das Chutney auch schon fertig und Ihr könnt es in zuvor ausgekochte Gläser heiss füllen, gut zumachen und da sollte es dann, wenn alles sauber war, ein paar Wochen halten. Gut schmeckt es auf Brot, dass Ihr zuvor mit Ziegenkäsecamenbert überbacken habt. Mmmmmmmh, Mahlzeit.

Mein zweites Rezept sind Zitronen-Rhabarber-Muffins mit Minze und Melisse. Ich glaub, ich hab so ein ähnliches Rezept schon mal gepostet, aber egal. Das kann man nicht oft genug essen.

Hier geht’s zur Zubereitung. Ihr braucht (für 10 kleine Muffins):

1 Stange RhabarberIMG_4303
1 Zitrone
80g Weissmehl
80g Vollkornmehl
50g Öl
80g Zucker
eine halbe Packung Backpulver
1 EL Hollerblütenzucker (hier gehts zum Rezept, es geht auch Vanillezucker)
2 Eier
1 Stiel Zitronenmelisse und 1 Stiel Pfefferminze
1 Prise Salz

Der Rhabarber wird geschält und in kleine Stücke geschnitten. Die Schale der Zitrone wird abgerieben und die Zitrone gepresst. Die Blätter von Zitronenmelisse  und Pfefferminze werden klein geschnitten.
Dann werden Mehl, Zucker, Eier, Holunderblütenzucker, Zitronenschale, Öl, Backpulver und Salz miteinander am besten mit einem Löffel vermischt (muss man nicht mit dem Mixer machen). Am Ende werden Rhabarber, Minze- und Melissenblätter sowie der Zitronensaft gut mit dem Teig vermischt und schon kann er in die Muffinformen. Ab in den Backofen (Ober- und Unterhitze, 180°C) für etwa 20 Minuten, und schon sind die kleinen Wunder fertig.

Prostmahlzeit!

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Liebe LeserInnenschaft,

so lange es sie noch gibt, will ich auch schnell ein Rezept mit Roten Rüben posten, nämlich eine Rote Rüben-Quiche. Wirklich sehr gut und man kann sie warm oder kalt essen.

Dazu benötigt ihr:

1 Portion Topfen-Öl-Teig (das Rezept dazu gibts hier)IMG_4233
250ml Hafersahne
3 mittelgroße Rote Rüben
80g Ziegenkäse
1 Ei
Gewürze (Thymian, Rosmarin, Petersilie, Salz, Pfeffer)

Zunächst werden die Roten Rüben weich gekocht, geschält und in Scheiben geschnitten. Die Form wird mit dem Topfen-Öl-Teig ausgelegt und blind gebacken (etwa 15 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze). Die Hafersahne wird mit dem geriebenen Ziegenkäse, dem Ei und den Gewürzen gut gemischt. In die Form mit dem Topfen-Öl-Teig legt ihr die Rote Rüben-Scheiben hinein und übergießt alles mit der Hafersahne. Das ganze wird dann bei etwa 180°C Ober- und Unterhitze gebacken, bis der die Sahne fest geworden ist (etwa 40 Minuten).

Mein zweites Rezept ist entstanden, als ich mich gefragt habe, was ich wohl mit all den Äpfeln mache. Also gibts Apfelmus. Dazu sind folgenden Zutaten nötig:

1kg ÄpfelIMG_4238
1 halbe Zitrone
100ml Wasser

Die Äpfel werden entkernt und geschält und in Stücke geschnitten. Die Zitrone wird geviertelt (Kerne so weit wie möglich entfernen) und zusammen mit den Äpfeln und dem Wasser gekocht, bis die Äpfel weich sind. Dann entfernt ihr die Zitrone und püriert das ganze mit dem Stabmixer. Das Apfelmus ist jetzt schon fertig und kann nochmals kurz aufgekocht werden und dann in saubere und sterile Gläser gefüllt werden. Die Gläser werden auf den Kopf gestellt und können so abkühlen. So ist das Apfelmus länger haltbar.

Ich habe bei diesem Rezept extra keinen Zucker verwendet, weil es so sehr fruchtig schmeckt und die Äpfel, die ich eingekocht habe, auch sehr süß waren.

Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen!

Polenta-Polka

Ich versuche wirklich, Polenta (Maisgrieß) lieb zu gewinnen, weil sie für mich einen etwas faden Beigeschmack hat und nach vielem Herumprobieren will ich heute zwei Rezepte mit Polenta posten, die wirklich gut geworden sind (den Rest meiner Polentaversuche verschweige ich lieber). Eigentlich ist es ein ganzes Polentamenü mit Haupt- und Nachspeise.

Das erste ist eine Polentapizza, weil hefefrei und man kann sie belegen, wie man will.

Hier einmal die Zutaten (für etwa 2 Personen):

1 kl Tasse (ca. 80g) Polenta
IMG_361330g Ziegenkäse (nicht stark gereift)
Öl
ein Bund Petersilie
eine halbe Zucchini
eine halbe Melanzani
2 Scheiben Schinken
eine viertel Stange Lauch
eine Kugel Mozarella
Gewürze (Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano)

Und so wirds gemacht:
die Polenta wird mit der 3fachen Menge Wasser aufgekocht und gerührt, bis sie fest wird. Salz und der geriebene Ziegenkäse werden darunter gemischt und die Polenta in eine Auflaufform gestrichen (ca. 1-2 cm hoch) und man wartet, bis sie erkaltet ist. Dann mit Öl bepinseln und etwa 20 Minuten im Ofen backen (ca. 180°C), bis sie goldgelb ist. In der Zwischenzeit mache ich Petersilienpesto, indem ich die Petersilie wasche, trockne und mit Salz, Pfeffer (wenn man will Knoblauch) und Öl mit dem Pürierstab püriere (es geht auch im Mörser). Dann schneide ich Zucchini, Melanzani, Schinken, Lauch und den Mozarella in Scheiben. Wenn die Polenta fertig gebacken ist, beschmiere ich sie mit dem Petersilienpesto, lege die Zutaten – zuletzt den Mozarella – drauf und bestreue das ganze mit Oregano und Basilikum und schiebe es bei 180°C für etwa 20-30 Minuten ins Backrohr, bis der Käse geschmolzen und braun geworden ist.

Die Polenta-Nachspeise ist ein Zitronenkuchen und hier sind die Zutaten für einen 2-Personen-Kuchen:

90g PolentaIMG_3615
30g Mehl
1TL Backpulver
3 EL Joghurt
3 EL Öl
1 Zitrone (Schale und Saft)
1 Ei
100g Zucker
1 Prise Salz

Die Polenta wird mit Mehl, Backpulver und der Prise Salz vermengt. Das Ei wird mit dem Zucker cremig gerührt und Joghurt, Zitronensaft, Zitronenschale und Öl dazu gegeben. Dann wird die Polenta-Mehl-Mischung untergehoben und in eine eingeölte Backform gegeben. Bei etwa 190°C wird der Kuchen im Backrohr gebacken. Der Kuchen geht nicht so stark auf und ist eher kompakt und nicht so locker-flockig, mir hat er aber sehr gut geschmeckt. Dazu passt auch der Rosmarinsirup vom letzten Mango-Blog sehr gut.

Lasst es Euch schmecken!