Bärlauch brauchts

Liebe LeserInnenschaft,

es ist endlich Bärlauch-Zeit und darum hab ich heute 3 Bärlauchrezepte, um diese Zeit auch zu feiern.

Zunächst ein Bärlauch-Topfen-Aufstrich, der geht schnell und schmeckt noch dazu. Und dazu benötigt Ihr:IMG_4268

1 Bund Bärlauch
125g Topfen
60g Joghurt
Salz
Pfeffer

Zunächst wird der Bärlauch gewaschen, getrocknet und in feine Streifen geschnitten. Anschließend werden alle Zutaten miteinander vermengt und mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt und so schnell und einfach ist der Aufstrich auch schon fertig.

Als nächstes gibts ein Bärlauchpesto, was super ist, weil man länger etwas vom Bärlauch hat und es wirklich tipptopp zu Nudeln oder Kartoffeln schmeckt. Hier die Zutatenliste:

1 Bund Bärlauch
Öl (Oliven, Raps, Sonnenblumen)
Salz und Pfeffer

Der Bärlauch wird gewaschen, getrocknet (dazu eignet sich super eine Salatschleuder) und klein geschnitten. Dann werden alle Zutaten mit dem Stabmixer püriert. Immer ein wenig Öl dazu geben, damit eine schöne Paste entsteht. Schon ist das Pesto fertig. Um es ein bisschen länger genießen zu können, kann man es in zuvor ausgekochte Gläser einfüllen und mit Öl bedecken. Im Kühlschrank hält es so ein paar Monate. Wenn Ihr etwas entnehmt, achtet darauf, dass es danach immer mit Öl bedeckt ist (evtl. etwas nachfüllen).

Zu guter Letzt gibt es noch ein Rezept für Bärlauch-Ziegenkäse-Scones. Und das sind die Zutaten (für etwa 7 Scones):

125g MehlIMG_4277
60g Ziegenkäse
1 halbes Päckchen Weinsteinsäure (oder Backpulver)
50ml Milch
30g Öl
ein halber Bund Bärlauch
Salz, Pfeffer

Zunächst werden das Mehl mit dem Backpulver/der Weinsteinsäure, Salz und Pfeffer vermischt. Dann werden der fein geriebene Ziegenkäse, Milch und Öl zugegeben und alles wieder gut miteinander verknetet. Abschließend wird der (gewaschene und getrocknete) Bärlauch in feine Streifen geschnitten und dazu gegeben. Den Teig lasst ihr etwa 20 Minuten im Eiskasten rasten. Dann wird er auf einer bemehlten Fläche etwa 1cm dick ausgerollt und mit einem Glas oder ähnlichem die Scones ausgestochen. Sie kommen dann für etwa 15-20 Minuten ins bei 200°C ins Backrohr und da sind sie auch schon fertig!

Ich wünsch Euch einen wunderbaren Frühling, Mahlzeit!

 

Advertisements

Me gusta

Liebe LeserInnenschaft,

so lange es sie noch gibt, will ich auch schnell ein Rezept mit Roten Rüben posten, nämlich eine Rote Rüben-Quiche. Wirklich sehr gut und man kann sie warm oder kalt essen.

Dazu benötigt ihr:

1 Portion Topfen-Öl-Teig (das Rezept dazu gibts hier)IMG_4233
250ml Hafersahne
3 mittelgroße Rote Rüben
80g Ziegenkäse
1 Ei
Gewürze (Thymian, Rosmarin, Petersilie, Salz, Pfeffer)

Zunächst werden die Roten Rüben weich gekocht, geschält und in Scheiben geschnitten. Die Form wird mit dem Topfen-Öl-Teig ausgelegt und blind gebacken (etwa 15 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze). Die Hafersahne wird mit dem geriebenen Ziegenkäse, dem Ei und den Gewürzen gut gemischt. In die Form mit dem Topfen-Öl-Teig legt ihr die Rote Rüben-Scheiben hinein und übergießt alles mit der Hafersahne. Das ganze wird dann bei etwa 180°C Ober- und Unterhitze gebacken, bis der die Sahne fest geworden ist (etwa 40 Minuten).

Mein zweites Rezept ist entstanden, als ich mich gefragt habe, was ich wohl mit all den Äpfeln mache. Also gibts Apfelmus. Dazu sind folgenden Zutaten nötig:

1kg ÄpfelIMG_4238
1 halbe Zitrone
100ml Wasser

Die Äpfel werden entkernt und geschält und in Stücke geschnitten. Die Zitrone wird geviertelt (Kerne so weit wie möglich entfernen) und zusammen mit den Äpfeln und dem Wasser gekocht, bis die Äpfel weich sind. Dann entfernt ihr die Zitrone und püriert das ganze mit dem Stabmixer. Das Apfelmus ist jetzt schon fertig und kann nochmals kurz aufgekocht werden und dann in saubere und sterile Gläser gefüllt werden. Die Gläser werden auf den Kopf gestellt und können so abkühlen. So ist das Apfelmus länger haltbar.

Ich habe bei diesem Rezept extra keinen Zucker verwendet, weil es so sehr fruchtig schmeckt und die Äpfel, die ich eingekocht habe, auch sehr süß waren.

Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen!

Brot macht Wangen rot

Heute gibts ein sommerliches, selbst gemachtes Brot. Es geht schnell, leicht und ist super, wenn ihr vergessen habt einzukaufen oder Lust auf ein Pitabrot habt, aber grad keines zu kriegen ist.

Und so gehts:

Ihr benötigt für 4 Brote:

250g MehlIMG_3978
etwa 125ml Wasser
eine halbe Packung Backpulver
eine Prise Salz
Öl für die Pfanne

für die Füllung:
Ziegenfrischkäse
1 kleine Zucchini
1 kleine Fenchelknolle
2 Jungzwiebel
ein halber roter Paprika
Rucola
Schinken oder anderes Fleisch, wenn ihr wollt
1 TL Ayvar
Gewürze (Salz, Pfeffer, Pfefferminze, Oregano, Basilikum, Thymian)

Zuerst wird das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischt und ein wenig Wasser zugegeben. Dann fängt man an zu kneten und gibt weiter so viel Wasser hinzu, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, an dem nichts festklebt.

Dann wird das Gemüse klein geschnitten, Zucchini, Fenchel, Jungzwiebel und Paprika in Öl angebraten, mit dem Ayvar und den Gewürzen abgeschmeckt. Das Gemüse wird aus der Pfanne genommen, die Pfanne mit einem Tuch gereinigt und wieder Öl erhitzt. Der Brotteig wird in 4 gleiche Teile geteilt, jedes Stück nochmals durchgeknetet, flach gedrückt und in der Pfanne angebraten. Der Teig geht auf und wird leicht braun. Nach kurzer Zeit dreht man das Brot um und brät es auch auf der anderen Seite an. Dann wird es aufgeschnitten (auch um zu sehen, ob es schon durch ist) und mit dem Gemüseragout gefüllt. Nochmals wird es von beiden Seiten kurz angebraten, aus der Pfanne genommen, mit dem zuvor gewaschenen Rucola, gewürfelten Ziegenfrischkäse und dem Schinken oder (in meinem Fall übrig gebliebenen) in Streifen geschnittenen Kotelett gefüllt und schon ist es fertig!

Es ist wirklich erstaunlich gut und erinnert an Urlaub! Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man das am Griller macht. Wenn Ihr es probieren solltet, gebt bescheid, wie es war!

Mahlzeit!

 

Spargel is in town

Hello, liebe LeserInnenschaft,

fast ist ja schon die Spargelzeit vorbei, aber weil ich leider anderweitig beschäftigt war, komm ich erst jetzt dazu, meine Spargelvariationen vorzustellen. Vielleicht habt ihr ja noch einen übrig und fragt euch, was ihr wohl damit machen sollt. Hier gibts heute sogar 3!!! Vorschläge. Das entschädigt dann auch für die längere Wartezeit.

Das erste ist schnell erklärt, es handelt sich um ein Spargelomelett. Dazu braucht Ihr (für eine Portion):

3 Stangen grüner Spargel IMG_3943
2 Eier
Gewürze (Salz, Pfeffer, frische Petersilie)
Ziegenkäse (wenn ihr wollt)
Öl für die Pfanne

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und verquirlt. Dann werden die Gewürze dazu gegeben. Beim grünen Spargel werden die unteren Enden abgeschnitten und – wenn er ein wenig holzig ist – an den holzigen Stellen geschält und in Stücke geschnitten. Dann brät man die Spargelstücke in der Pfanne kurz an, nimmt sie aus der Pfanne, leert die Eier-Gewürz-Mischung rein und wartet, bis sie ein wenig stockt, bis man auch den Spargel darauf verteilt. Wenn ihr wollt, könnt ihr nach etwa 1 Minute anbraten auch Käse darüber reiben. Dann wird die Pfanne in das mit 200°C vorgeheizte Backrohr gegeben und das Omelett darin gebraten, bis der Käse schön geschmolzen ist, und schon ist das Meisterwerk für den schnellen Hunger auch schon fertig!

Mein nächstes Rezept ist ein Spargelrisotto. Die Zutaten sind (für 2 Portionen):

1 kleine Tasse RisottoreisIMG_3941
4 Stangen grüner Spargel
1 Frühlingszwiebel
0,5l Gemüsebrühe
Ziegenkäse
Salz
Pfeffer

Der Spargel wird wie beim Omelett, wenn nötig geschält und die unteren Enden abgeschnitten und in Stücke geschnitten. Die Frühlingszwiebel wird auch klein geschnitten und zusammen mit dem Reis kurz in Öl angeröstet. Dann wird der Spargel dazu gegeben, jedoch nicht die Spargelspitzen! Das ganze weiter kurz anbraten und dann wird ein Schöpfer Gemüsebrühe zugegeben und fleißig gerührt. Wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist wird ein weiterer Schöpflöffel zugegeben, und so weiter. Wenn ihr denkt, jetzt fehlt nur noch ein Löffel, weil der Reis eigentlich schon so gut wie weich ist, dann gebt ihr auch die Spargelspitzen dazu. Den letzten Löffel Gemüsebrühe zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist und der Reis weich, dann wird noch der Käse darüber gerieben. Am Besten lässt man das Risotto noch einige Minuten ziehen und schon ist es fertig!

Als letztes Rezept gibts einen Spargel-Gemüse-Quinoa-Salat. Der eignet sich gut zum Mitnehmen, geht schnell und schmeckt auch sehr gut. Ihr benötigt (für 2-3 Portionen):

IMG_39481 kleine Tasse Quinoa
3 weiße Spargelstangen
2 Radieschen
2 Karotten
1 Frühlingszwiebel
eine halbe Zucchini
Petersilie
Salz, Pfeffer
Basilikum
Oregano
Saft einer halben Zitrone
Öl

Der Quinoa wird in einem Sieb mit heissem Wasser gewaschen und mit 2 Tassen Wasser etwa 5 Minuten lang gekocht und weitere 5 Minuten sollte er aufquellen.
Inzwischen wird das Gemüse klein geschnitten, wobei der Spargel geschält und die Enden abgeschnitten werden. Spargel, Zwiebel und Zucchini werden in einer Pfanne kurz angebraten.
Das gebratene und rohe Gemüse, die Gewürze, der Quinoa, etwa ein EL Öl und der Zitronensaft werden miteinander vermengt. Der Salat sollte noch etwa 10 Minuten durchziehen, ehe er gegessen oder serviert wird.

Guten Appetit und viel Spaß mit dem Spargel!

Warum nicht ein Omelett?

Oft hab ich es eilig und einen Mörderhunger gleichzeitig. Was schmeckt da gut, geht schnell und man hat meistens Zutaten dafür zu Hause? Genau, ein Omelett. Und noch viel besser daran ist, dass es auch kalt schmeckt, wenn was übrig bleiben sollte. Heute stelle ich mal 2 verschiedene Omeletts vor und werd in Zukunft noch weitere folgen lassen.

Das erste Omelett ist griechisch angehaucht und hier die Zutaten (für eine Person) dazu:IMG_3736

2 Eier
eine halbe Zucchini
Schafkäse
Gewürze (Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Petersilie)
Öl für die Pfanne

Zuerst schneide ich die gewaschene Zucchini in Scheiben und brate sie mit Öl in einer Pfanne auf einer Seite an. In der Zwischenzeit werden die Eier verquirlt und die Gewürze zu den Eiern gegeben und vermischt. Der Schafkäse wird gewürfelt.
Wenn die Zucchinischeiben auf einer Seite braun angebrutzelt sind, wende ich sie, schütte die verquirlten Eier mit den Gewürzen darüber und verteile den Schafkäse. Gleichzeitig heize ich den Backofen vor (180°C Ober- und Unterhitze). Wenn die Eier gestockt sind (also auch oben kein Glibber mehr ist), stelle ich die Pfanne ins Backrohr und lasse das Omelett noch etwa 5 Minuten überbacken (dabei sollte man darauf achten, dass der Griff der Pfanne den Ausflug ins Backrohr überlebt). Und schon ist das griechische Omelett fertig!

Und weil schon der Frühling anklopft, habe ich auch ein zweites Omelettrezept mit Mangold. Hier das Rezept dazu (auch hier für eine Person):IMG_3760

2 Mangoldblätter mit Stiel
2 Eier
Ziegenkäse (etwas gereift)
Gewürze (Pfeffer, Salz, Thymian, Petersilie)
Öl zum Anbraten

Zuerst schneide ich vom gewaschenen Mangold die grünen Blätter in Streifen. Der Stiel wird gewürfelt und in der Pfanne angebraten. In der Zwischenzeit werden wieder die Eier zusammen mit den Gewürzen verquirlt. Dann gebe ich die grünen Blätter dazu, brate beides ein wenig zusammen an und schütte die verquirlten Eier darüber. Gleichzeitig heize ich den Backofen vor (180°C Ober- und Unterhitze). Wenn die Eier gestockt sind, reibe ich den Ziegenkäse über das Omelett und gebe die Pfanne mit dem Omelett ins Backrohr. Das ganze lasse ich überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Und voilá, das zweite Omelett ist auch schon fertig.

Gut zu Omelett passt einfach Brot. Wenn ich Salat zu Hause habe, mach ich den auch dazu. Kalt auf ein Brot schmeckt es auch sehr gut. Lasst es Euch gut schmecken!