Zuaspeis

Liebe KöchInnen,

heute will ich Euch Polentaschnittchen vorstellen, die ja hervorragend zu Schmorgemüse passen. Wie man das macht, hab ich ja schon öfters beschrieben (die Rezepte dazu findet Ihr hier und hier).

Und wie man die Schnittchen macht, erfahrt Ihr hier:

Man benötigt:IMG_4219
eine halbe Tasse Polenta
eine Tasse Wasser
Salz und Pfeffer

Die Polenta wird mit dem Wasser, Salz und Pfeffer aufgekocht und mit einem Holzlöffel solange gerührt, bis sie schön fest ist und man lässt das ganze etwa 10 Minuten nachquellen (also Herdplatte ausschalten und warten). Danach streiche ich die Polenta auf ein Brett etwa 1 cm dick und lasse sie auskühlen, bis sie fest ist. Dann schneide ich sie in Schnittchenform, lege diese aufs Backblech, bestreiche sie mit Öl und backe sie etwa 15 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze. Und schon sind sie fertig!

Gutes Gelingen und lasst es Euch gut schmecken!

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Gemüse, Gemüse

Hallo ihr lieben Kochenden,

es ist ja bekanntlich Sommer und endlich sind sie reif, Paprika, Kürbis, Zucchini, Zwiebel, Sellerie und wie sie alle heißen. Darum gibts heute ein schnelles und einfaches Gericht, wenn Ihr gerade nicht wisst, was Ihr mit Eurem vollen Kühlschrank anfangen sollt – nämlich Schmorgemüse mit Katofferl/Erdäpfel. Dazu braucht Ihr:

1 MelanzaniIMG_20140822_183902442_HDR
1 Zucchini
1 Zwiebel
1 roter Paprika
ein halber Kürbis
5 mittelgrosse, festkochende Kartoffel/Erdäpfel
125g Fetakäse
frische Gewürze: Rosmarin, Maggikraut (Liebstöckel), Petersilie, Salbei, Zitronenmelisse, Basilikum, Oregano
getrocknete Gewürze: Curry süss, Thymian
Salz, Pfeffer
Öl

Zuerst werden die Kartoffeln gewaschen, abgetrocknet und in Spalten geschnitten. Sie werden mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian gewürzt, mit Öl vermengt und ins Backrohr bei 200°C (Ober- und Unterhitze) gegeben. In der Zwischenzeit wird die Melanzani, Kürbis, Zucchini, Paprika, Zwiebel und Kürbis gewürfelt, auch in einer Auflaufform mit Öl vermengt, mit süssem Curry, Salz und Pfeffer gewürzt und für 15 bis 20 Minuten ins Rohr gegeben; dazwischen kann man kurz mit einem Löffel umrühren.

Der Käse wird in der Zwischenzeit auch gewürfelt, die frischen Gewürze werden klein geschnitten. Wenn das Gemüse und die Kartoffeln weich sind, werden sie aus dem Rohr genommen und das Gemüse mit dem Fetakäse und den restlichen, frischen Gewürzen vermengt und schon ist das leckere Essen fertig.

Lasst es Euch gut schmecken!

Spargel is in town

Hello, liebe LeserInnenschaft,

fast ist ja schon die Spargelzeit vorbei, aber weil ich leider anderweitig beschäftigt war, komm ich erst jetzt dazu, meine Spargelvariationen vorzustellen. Vielleicht habt ihr ja noch einen übrig und fragt euch, was ihr wohl damit machen sollt. Hier gibts heute sogar 3!!! Vorschläge. Das entschädigt dann auch für die längere Wartezeit.

Das erste ist schnell erklärt, es handelt sich um ein Spargelomelett. Dazu braucht Ihr (für eine Portion):

3 Stangen grüner Spargel IMG_3943
2 Eier
Gewürze (Salz, Pfeffer, frische Petersilie)
Ziegenkäse (wenn ihr wollt)
Öl für die Pfanne

Zunächst werden die Eier aufgeschlagen und verquirlt. Dann werden die Gewürze dazu gegeben. Beim grünen Spargel werden die unteren Enden abgeschnitten und – wenn er ein wenig holzig ist – an den holzigen Stellen geschält und in Stücke geschnitten. Dann brät man die Spargelstücke in der Pfanne kurz an, nimmt sie aus der Pfanne, leert die Eier-Gewürz-Mischung rein und wartet, bis sie ein wenig stockt, bis man auch den Spargel darauf verteilt. Wenn ihr wollt, könnt ihr nach etwa 1 Minute anbraten auch Käse darüber reiben. Dann wird die Pfanne in das mit 200°C vorgeheizte Backrohr gegeben und das Omelett darin gebraten, bis der Käse schön geschmolzen ist, und schon ist das Meisterwerk für den schnellen Hunger auch schon fertig!

Mein nächstes Rezept ist ein Spargelrisotto. Die Zutaten sind (für 2 Portionen):

1 kleine Tasse RisottoreisIMG_3941
4 Stangen grüner Spargel
1 Frühlingszwiebel
0,5l Gemüsebrühe
Ziegenkäse
Salz
Pfeffer

Der Spargel wird wie beim Omelett, wenn nötig geschält und die unteren Enden abgeschnitten und in Stücke geschnitten. Die Frühlingszwiebel wird auch klein geschnitten und zusammen mit dem Reis kurz in Öl angeröstet. Dann wird der Spargel dazu gegeben, jedoch nicht die Spargelspitzen! Das ganze weiter kurz anbraten und dann wird ein Schöpfer Gemüsebrühe zugegeben und fleißig gerührt. Wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist wird ein weiterer Schöpflöffel zugegeben, und so weiter. Wenn ihr denkt, jetzt fehlt nur noch ein Löffel, weil der Reis eigentlich schon so gut wie weich ist, dann gebt ihr auch die Spargelspitzen dazu. Den letzten Löffel Gemüsebrühe zugeben, mit Salz und Pfeffer würzen und wenn die Flüssigkeit aufgesogen ist und der Reis weich, dann wird noch der Käse darüber gerieben. Am Besten lässt man das Risotto noch einige Minuten ziehen und schon ist es fertig!

Als letztes Rezept gibts einen Spargel-Gemüse-Quinoa-Salat. Der eignet sich gut zum Mitnehmen, geht schnell und schmeckt auch sehr gut. Ihr benötigt (für 2-3 Portionen):

IMG_39481 kleine Tasse Quinoa
3 weiße Spargelstangen
2 Radieschen
2 Karotten
1 Frühlingszwiebel
eine halbe Zucchini
Petersilie
Salz, Pfeffer
Basilikum
Oregano
Saft einer halben Zitrone
Öl

Der Quinoa wird in einem Sieb mit heissem Wasser gewaschen und mit 2 Tassen Wasser etwa 5 Minuten lang gekocht und weitere 5 Minuten sollte er aufquellen.
Inzwischen wird das Gemüse klein geschnitten, wobei der Spargel geschält und die Enden abgeschnitten werden. Spargel, Zwiebel und Zucchini werden in einer Pfanne kurz angebraten.
Das gebratene und rohe Gemüse, die Gewürze, der Quinoa, etwa ein EL Öl und der Zitronensaft werden miteinander vermengt. Der Salat sollte noch etwa 10 Minuten durchziehen, ehe er gegessen oder serviert wird.

Guten Appetit und viel Spaß mit dem Spargel!

Wenn der Sommer anklopft…

Es beginnt der Sommer irgendwie und da möcht ich ein Rezept vorstellen, dass schnell geht und für mich so typisch im Sommer ist, weil man es gut für ein Picknick oder zu einer Grillparty mitnehmen kann oder auch gut an einem lauen Sommerabend am Balkon schmeckt: der Nudelsalat. Und es gibt ja davon 1000 Variationen, hier stell ich mal eine mit gebratenem Gemüse vor. Und weil beim Essen auch das Herzerl nicht zu kurz kommen soll, hab ich diesmal Herzerlnudeln verwendet.

Die Zutaten (für 2 Personen):

IMG_37753 Hände voll Nudeln nach Wahl (Spaghetti eher nicht, aber Penne, Hörnchen, Farfalle, Spiralen, etc)
1 kleine Zucchini
2 Jungzwiebel
3 Stangen Stangensellerie
2 Karotten
Fetakäse
Gewürze (Salz, Pfeffer, Oregano, Petersilie, Basilikum, Thymian)
1 EL Zitronensaft
2 EL Öl

Die Nudeln werden in reichlich Salzwasser weichgekocht und abgeseiht. Die Zucchini, Stangensellerie, Jungzwiebel und die Karotten werden klein geschnitten und mit etwas Öl in einer Pfanne angebraten. Nudeln und Gemüse lasse ich etwas abkühlen, dann werden die beiden zusammengemischt und der gewürfelte Fetakäse zusammen mit den Gewürzen, Zitronensaft und Öl dazugemengt, alles gut vermischt, etwa 15 Minuten stehengelassen, damit sich die Aromen schön verteilen und schon kann geschmaust werden. Ich hoffe, es schmeckt!

Poesie am Teller

Ich esse so gerne Knödel in jeder Variation und weil ich – wie in einem meiner vorigen Posts erwähnt – versuche, mit Polenta Frieden zu schließen, gibts heute frühlingshafte Mangold-Polenta-Knöderl mit einem Herz aus Feta. Und nicht nur die Beschreibung von dem Gericht ist poetisch, es schmeckt auch so. Da will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen, so wirds gemacht:

Die Zutaten:

50g Polenta
50g Weizengrieß
200ml Milch
120ml Wasser
40ml Öl
2 Eier
2-3 Blätter Mangold mit Stiel
1 kleine Zwiebel
Fetakäse (Schafskäse)
Gewürze (Salz, Pfeffer, evtl. Petersilie)
Öl zum Braten

Ich koche die Milch IMG_3756mit dem Wasser auf, mische die Polenta darunter und lasse das ganze etwas köcheln, dann gebe ich den Weizengrieß dazu und rühre das ganze einige Minuten. Ich nehme ich die Masse von der Herdplatte und lasse sie etwas auskühlen; es kommen die Eier, Salz, Pfeffer, Petersilie und das Öl dazu, ich vermische alles gut und lasse die Masse weiter auskühlen. In der Zwischenzeit wasche ich die Mangoldblätter und schneide sie klein. Dann würfle ich die Zwiebel, gebe Öl in eine Pfanne und schwitze die Zwiebel an. Es wird der Mangold hinzu gefügt, schnell angebraten, zur Polentamasse gemischt und gut umgerührt. Der Fetakäse wird gewürfelt. Inzwischen setze ich einen großen Topf Wasser auf, salze es und warte, dass es kocht. Wenn die Polentamasse abgekühlt ist (etwa lauwarm) nehme ich ein Stück, forme eine etwa handtellergroße Scheibe, setze 2 kleine Fetawürfel in die Mitte und verschließe die Masse darüber, sodass sich ein Knödel mit dem Feta in der Mitte bildet. Das mache ich mit der gesamten Masse (es gehen sich damit etwa 6 Knödel aus). Wenn das Wasser im großen Topf kocht, nehme ich die Temperatur vom Herd zurück, damit es siedet, gebe die Knödel rein und lasse sie etwa 10 Minuten ziehen. Ich nehme sie mit einem Schaumlöffel raus, lasse sie abtropfen und violá, sind sie auch schon fertig.

Ich gieße meistens zerlassene Butter darüber und salze sie. Aber Salbeibutter passt auch sehr gut dazu, ebenso wie ein grüner Salat.

Ich hoffe, es schmeckt Euch so gut wie mir!

Tolle Knollen

Allein weil er so einen schönen Namen hat mag ich ihn, den Topinambur. Und im Moment bekommt man ihn auch ganz gut. Eigentlich kann man ihn genauso zubereiten wie Kartoffeln und darum hab ich auch was ziemlich gutes damit angestellt. Heute gibts ein Rezept für Topinambur-Puffer mit Guacamole. Was für eine Kombination!

Die Zutaten für die Puffer:

ca. 0,5 kg TopinamburIMG_3765
1 kleine Zwiebel
2 Eier
Mehl
Gewürze (Salz, Pfeffer, Petersilie, Schnittlauch)
Öl für die Pfanne

für die Guacamole:

1 Avocado (weich und reif)
Saft einer halben Zitrone
Salz und Pfeffer

Zuerst werden die Topinamburknollen geschält und grob geraspelt. Die Raspeln werden mit dem Ei und den Gewürzen gut durchmischt und ein wenig Mehl dazugegeben (etwa ein Esslöffel). Ein wenig lasse ich die Masse ziehen, erhitze Öl in einer Pfanne. Mit einem Löffel portioniere ich die Puffermasse in dem heißen Öl, drücke den Puffer ein wenig flach und brate sie langsam goldgelb von beiden Seiten an.

Für die Guacamole zerdrücke ich das Fruchtfleisch der Avocado mit einer Gabel und mische den Zitronensaft dazu und schmecke sie mit Salz und Pfeffer ab.

Und schon ist eine wirklich gute Mahlzeit fertig und freut sich darauf, gegessen zu werden. Guten Appetit wünsch ich!

Warum nicht ein Omelett?

Oft hab ich es eilig und einen Mörderhunger gleichzeitig. Was schmeckt da gut, geht schnell und man hat meistens Zutaten dafür zu Hause? Genau, ein Omelett. Und noch viel besser daran ist, dass es auch kalt schmeckt, wenn was übrig bleiben sollte. Heute stelle ich mal 2 verschiedene Omeletts vor und werd in Zukunft noch weitere folgen lassen.

Das erste Omelett ist griechisch angehaucht und hier die Zutaten (für eine Person) dazu:IMG_3736

2 Eier
eine halbe Zucchini
Schafkäse
Gewürze (Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Petersilie)
Öl für die Pfanne

Zuerst schneide ich die gewaschene Zucchini in Scheiben und brate sie mit Öl in einer Pfanne auf einer Seite an. In der Zwischenzeit werden die Eier verquirlt und die Gewürze zu den Eiern gegeben und vermischt. Der Schafkäse wird gewürfelt.
Wenn die Zucchinischeiben auf einer Seite braun angebrutzelt sind, wende ich sie, schütte die verquirlten Eier mit den Gewürzen darüber und verteile den Schafkäse. Gleichzeitig heize ich den Backofen vor (180°C Ober- und Unterhitze). Wenn die Eier gestockt sind (also auch oben kein Glibber mehr ist), stelle ich die Pfanne ins Backrohr und lasse das Omelett noch etwa 5 Minuten überbacken (dabei sollte man darauf achten, dass der Griff der Pfanne den Ausflug ins Backrohr überlebt). Und schon ist das griechische Omelett fertig!

Und weil schon der Frühling anklopft, habe ich auch ein zweites Omelettrezept mit Mangold. Hier das Rezept dazu (auch hier für eine Person):IMG_3760

2 Mangoldblätter mit Stiel
2 Eier
Ziegenkäse (etwas gereift)
Gewürze (Pfeffer, Salz, Thymian, Petersilie)
Öl zum Anbraten

Zuerst schneide ich vom gewaschenen Mangold die grünen Blätter in Streifen. Der Stiel wird gewürfelt und in der Pfanne angebraten. In der Zwischenzeit werden wieder die Eier zusammen mit den Gewürzen verquirlt. Dann gebe ich die grünen Blätter dazu, brate beides ein wenig zusammen an und schütte die verquirlten Eier darüber. Gleichzeitig heize ich den Backofen vor (180°C Ober- und Unterhitze). Wenn die Eier gestockt sind, reibe ich den Ziegenkäse über das Omelett und gebe die Pfanne mit dem Omelett ins Backrohr. Das ganze lasse ich überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Und voilá, das zweite Omelett ist auch schon fertig.

Gut zu Omelett passt einfach Brot. Wenn ich Salat zu Hause habe, mach ich den auch dazu. Kalt auf ein Brot schmeckt es auch sehr gut. Lasst es Euch gut schmecken!