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Liebe LeserInnenschaft,

so lange es sie noch gibt, will ich auch schnell ein Rezept mit Roten Rüben posten, nämlich eine Rote Rüben-Quiche. Wirklich sehr gut und man kann sie warm oder kalt essen.

Dazu benötigt ihr:

1 Portion Topfen-Öl-Teig (das Rezept dazu gibts hier)IMG_4233
250ml Hafersahne
3 mittelgroße Rote Rüben
80g Ziegenkäse
1 Ei
Gewürze (Thymian, Rosmarin, Petersilie, Salz, Pfeffer)

Zunächst werden die Roten Rüben weich gekocht, geschält und in Scheiben geschnitten. Die Form wird mit dem Topfen-Öl-Teig ausgelegt und blind gebacken (etwa 15 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze). Die Hafersahne wird mit dem geriebenen Ziegenkäse, dem Ei und den Gewürzen gut gemischt. In die Form mit dem Topfen-Öl-Teig legt ihr die Rote Rüben-Scheiben hinein und übergießt alles mit der Hafersahne. Das ganze wird dann bei etwa 180°C Ober- und Unterhitze gebacken, bis der die Sahne fest geworden ist (etwa 40 Minuten).

Mein zweites Rezept ist entstanden, als ich mich gefragt habe, was ich wohl mit all den Äpfeln mache. Also gibts Apfelmus. Dazu sind folgenden Zutaten nötig:

1kg ÄpfelIMG_4238
1 halbe Zitrone
100ml Wasser

Die Äpfel werden entkernt und geschält und in Stücke geschnitten. Die Zitrone wird geviertelt (Kerne so weit wie möglich entfernen) und zusammen mit den Äpfeln und dem Wasser gekocht, bis die Äpfel weich sind. Dann entfernt ihr die Zitrone und püriert das ganze mit dem Stabmixer. Das Apfelmus ist jetzt schon fertig und kann nochmals kurz aufgekocht werden und dann in saubere und sterile Gläser gefüllt werden. Die Gläser werden auf den Kopf gestellt und können so abkühlen. So ist das Apfelmus länger haltbar.

Ich habe bei diesem Rezept extra keinen Zucker verwendet, weil es so sehr fruchtig schmeckt und die Äpfel, die ich eingekocht habe, auch sehr süß waren.

Ich wünsche Euch ein gutes Gelingen!

Gemüse, Gemüse

Hallo ihr lieben Kochenden,

es ist ja bekanntlich Sommer und endlich sind sie reif, Paprika, Kürbis, Zucchini, Zwiebel, Sellerie und wie sie alle heißen. Darum gibts heute ein schnelles und einfaches Gericht, wenn Ihr gerade nicht wisst, was Ihr mit Eurem vollen Kühlschrank anfangen sollt – nämlich Schmorgemüse mit Katofferl/Erdäpfel. Dazu braucht Ihr:

1 MelanzaniIMG_20140822_183902442_HDR
1 Zucchini
1 Zwiebel
1 roter Paprika
ein halber Kürbis
5 mittelgrosse, festkochende Kartoffel/Erdäpfel
125g Fetakäse
frische Gewürze: Rosmarin, Maggikraut (Liebstöckel), Petersilie, Salbei, Zitronenmelisse, Basilikum, Oregano
getrocknete Gewürze: Curry süss, Thymian
Salz, Pfeffer
Öl

Zuerst werden die Kartoffeln gewaschen, abgetrocknet und in Spalten geschnitten. Sie werden mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian gewürzt, mit Öl vermengt und ins Backrohr bei 200°C (Ober- und Unterhitze) gegeben. In der Zwischenzeit wird die Melanzani, Kürbis, Zucchini, Paprika, Zwiebel und Kürbis gewürfelt, auch in einer Auflaufform mit Öl vermengt, mit süssem Curry, Salz und Pfeffer gewürzt und für 15 bis 20 Minuten ins Rohr gegeben; dazwischen kann man kurz mit einem Löffel umrühren.

Der Käse wird in der Zwischenzeit auch gewürfelt, die frischen Gewürze werden klein geschnitten. Wenn das Gemüse und die Kartoffeln weich sind, werden sie aus dem Rohr genommen und das Gemüse mit dem Fetakäse und den restlichen, frischen Gewürzen vermengt und schon ist das leckere Essen fertig.

Lasst es Euch gut schmecken!

Kirsch me up, before you go go

Hello liebe LeserInnenschaft,

es ist Juni und da gibts die fruchtig frischen, lecker knackigen Junikirschen. Daher werd ich heute mal 3 Rezepte vorstellen, was man so aus Kirschen machen kann.

Das erste ist der Kirschenmichel, quasi ein Scheiterhaufen mit Kirschen. Und so wirds gemacht:

Ihr benötigt:

etwa 20 KirschenIMG_3960
3 Eier
Brot (etwa 4 Scheiben; es kann auch gut altes Brot verwendet werden, bevor ihr es wegschmeisst)
5 EL Milch
80g Topfen
3 EL Öl
6 EL Kristallzucker
1 EL Holunderknusperzucker zum Bestreuen

Zunächst wird das Brot in Würfel geschnitten, die Auflaufform damit ausgelegt und das Brot mit Milch aufgeweicht (gerade soviel dazu geben, dass das Brot aufgeweicht ist aber nicht viel Milch herumschwimmt). Dann werden die Eier getrennt und das Eiweiß zu Schnee geschlagen. Die Eigelbe werden zusammen mit dem Öl und Zucker schaumig geschlagen und der Topfen untergemischt. Dann wird der Eischnee vorsichtig untergehoben und auf das Brot in der Auflaufform verteilt. Die Kirschen werden entkernt und halbiert und darauf verteilt (Ich hab mir einen Kirschentkerner gekauft. Der kostet etwa 10EUR und ist wirklich jeden Cent wert!). Der Kirschenmichel kommt dann für etwa 40 Minuten bei 160°C (Ober- und Unterhitze) ins Rohr und wenn er schön braun und aufgegangen ist, ist er fertig. Noch heiß bestreu ich ihn mit dem Holunderknusperzucker. Wie der gemacht wird, könnt ihr hier nachlesen.

Mein zweites Rezept ist Kirschmarmelade mit Apfelpektin (statt Gelierzucker). Die geht wirklich einfach und zwar folgendermaßen:

IMG_3974500g Kirschen werden mit 200g Zucker aufgekocht. Dann wird der Topf von der Kochstelle genommen und 50g Zucker, vermischt mit 10g Apfelpektin, werden unter die Kirschen gemischt und gut verrührt. Dann wird der Topf wieder auf den Herd gestellt und die Marmelade wird für etwa 5 Minuten aufgekocht. Wenn ihr einen Patzen Marmelade auf einen kalten Porzellanteller gebt und er geliert, ist die Marmelade fertig. Wenn ihr gerne Fruchtstücke in der Marmelade habt, reicht, wenn ihr sie mit dem Kartoffelstampfer etwas püriert. Solltet ihr sie lieber ohne Fruchtstücke mögen, müsst ihr sie entweder mit einem Stabmixer pürieren oder durch ein feines Sieb streichen. Sie wird noch heiß in ein sauberes/ausgekochtes Glas gefüllt (der Rand muss sauber bleiben) und gut verschlossen. So hält sich die Marmelade bis zu einem Jahr.

Das dritte Rezept sind eingelegte, beschwipste Kirschen, damit Ihr auch im Winter IMG_3975was davon habt. Dazu werden die Kirschen entkernt, gewaschen und in ein Glas geschichtet. Dann gibt man  2 Nelken, 2 Streifen einer Zitronenschale (Zitrone abwaschen und die Zitronenschale mit dem Messer dünn abschneiden, dabei schauen, dass das Weiße der Schale nicht mitkommt) hinzu, 3 EL Zucker werden darüber gestreut und alles mit Kirschschnaps aufgefüllt.

Das Glas wird in einen Topf mit Wasser gestellt und der Topf erhitzt, bis das Wasser knapp vor dem Kochen ist. So wird das Glas dann für etwa 40 Minuten erhitzt. Dann wird es ausgekühlt und sollte so auch etwa 1 Jahr in der Vorratskammer halten.

Heut gibts Restln

Weil ich bald urlaube, gibts heute ein Gericht, das sich wirklich gut eignet, die Reste loszuwerden, auch wenn sie manchmal nimmer so ganz frisch sind. Es geht schnell und darum gibts heute auch nur eine schnelle Beschreibung, weils halt auch so einfach ist.

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Zuerst hab ich 2 mittelgroße, speckige Kartoffel gekocht, dann geschält und in Scheiben geschnitten. Dann wurden ein paar übrige Champignons, die Reste einer Zwiebel, einer Zucchini und ein Bratwürstel geschnitten und alles zusammen angebraten. Gewürzt hab ich diese Sensation mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin und einen Vogerlsalat dazu gemacht. Es passt aber sicher so ziemlich jedes andere Gemüse. Ich hoffe, es schmeckt Euch auch!

Ein Schälchen Couscous

Heute will ich ein schnelles und einfaches Rezept für Couscous posten. Komischerweise esse ich Couscous nicht so oft, obwohl er mir gut schmeckt und wirklich ruckizucki fertig ist.

Hier zunächst die Zutaten:

eine halbe ZucchiniIMG_3519
1 kleine Tasse Couscous
eine halbe Avocado
1 Paprika rot
1 kleine Zwiebel
1 Granatapfel
Rapunzel/Vogerlsalat/Feldsalat
etwas Zitronensaft
Öl
Schafkäse
Gewürze (Salz, Pfeffer, Basilikum, Petersilie, Oregano, Gewürzmischung „Alles im Grünen“ von Sonnentor)

Ich koche im Wasserkocher 2 kleine Tassen Wasser auf und vermenge sie mit der 1 kleinen Tasse Couscous, dazu streue ich ein bisschen von der Gewürzmischung und etwas Salz und lasse den Couscous ziehen, bis er weich ist (man kann ihn auch in Gemüsebrühe ziehen lassen, das ist dann würziger). Dann schneide ich Paprika, Zwiebel und Zucchini klein und brate sie an, und schmecke sie mit den Gewürzen ab. Am Ende gebe ich die geschnittene Avocado dazu, sowie einige Granatapfelkerne. Diese Gemüsepfanne vermische ich mit dem Couscous und dem würfelig geschnittenen Schafskäse.

Aus Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer (wenn man will, kann auch Honig dazu gefügt werden) mixe ich eine Marinade und träufel sie über den Vogerlsalat.

Das Rezept reicht für eine hungrige oder 2 mäßig hungrige Personen. Dabei kann natürlich auch anderes Gemüse oder anderer Salat, je nach Saison verwendet werden.