Zuaspeis

Liebe KöchInnen,

heute will ich Euch Polentaschnittchen vorstellen, die ja hervorragend zu Schmorgemüse passen. Wie man das macht, hab ich ja schon öfters beschrieben (die Rezepte dazu findet Ihr hier und hier).

Und wie man die Schnittchen macht, erfahrt Ihr hier:

Man benötigt:IMG_4219
eine halbe Tasse Polenta
eine Tasse Wasser
Salz und Pfeffer

Die Polenta wird mit dem Wasser, Salz und Pfeffer aufgekocht und mit einem Holzlöffel solange gerührt, bis sie schön fest ist und man lässt das ganze etwa 10 Minuten nachquellen (also Herdplatte ausschalten und warten). Danach streiche ich die Polenta auf ein Brett etwa 1 cm dick und lasse sie auskühlen, bis sie fest ist. Dann schneide ich sie in Schnittchenform, lege diese aufs Backblech, bestreiche sie mit Öl und backe sie etwa 15 Minuten bei 180°C Ober- und Unterhitze. Und schon sind sie fertig!

Gutes Gelingen und lasst es Euch gut schmecken!

Advertisements

Poesie am Teller

Ich esse so gerne Knödel in jeder Variation und weil ich – wie in einem meiner vorigen Posts erwähnt – versuche, mit Polenta Frieden zu schließen, gibts heute frühlingshafte Mangold-Polenta-Knöderl mit einem Herz aus Feta. Und nicht nur die Beschreibung von dem Gericht ist poetisch, es schmeckt auch so. Da will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen, so wirds gemacht:

Die Zutaten:

50g Polenta
50g Weizengrieß
200ml Milch
120ml Wasser
40ml Öl
2 Eier
2-3 Blätter Mangold mit Stiel
1 kleine Zwiebel
Fetakäse (Schafskäse)
Gewürze (Salz, Pfeffer, evtl. Petersilie)
Öl zum Braten

Ich koche die Milch IMG_3756mit dem Wasser auf, mische die Polenta darunter und lasse das ganze etwas köcheln, dann gebe ich den Weizengrieß dazu und rühre das ganze einige Minuten. Ich nehme ich die Masse von der Herdplatte und lasse sie etwas auskühlen; es kommen die Eier, Salz, Pfeffer, Petersilie und das Öl dazu, ich vermische alles gut und lasse die Masse weiter auskühlen. In der Zwischenzeit wasche ich die Mangoldblätter und schneide sie klein. Dann würfle ich die Zwiebel, gebe Öl in eine Pfanne und schwitze die Zwiebel an. Es wird der Mangold hinzu gefügt, schnell angebraten, zur Polentamasse gemischt und gut umgerührt. Der Fetakäse wird gewürfelt. Inzwischen setze ich einen großen Topf Wasser auf, salze es und warte, dass es kocht. Wenn die Polentamasse abgekühlt ist (etwa lauwarm) nehme ich ein Stück, forme eine etwa handtellergroße Scheibe, setze 2 kleine Fetawürfel in die Mitte und verschließe die Masse darüber, sodass sich ein Knödel mit dem Feta in der Mitte bildet. Das mache ich mit der gesamten Masse (es gehen sich damit etwa 6 Knödel aus). Wenn das Wasser im großen Topf kocht, nehme ich die Temperatur vom Herd zurück, damit es siedet, gebe die Knödel rein und lasse sie etwa 10 Minuten ziehen. Ich nehme sie mit einem Schaumlöffel raus, lasse sie abtropfen und violá, sind sie auch schon fertig.

Ich gieße meistens zerlassene Butter darüber und salze sie. Aber Salbeibutter passt auch sehr gut dazu, ebenso wie ein grüner Salat.

Ich hoffe, es schmeckt Euch so gut wie mir!

Polenta-Polka

Ich versuche wirklich, Polenta (Maisgrieß) lieb zu gewinnen, weil sie für mich einen etwas faden Beigeschmack hat und nach vielem Herumprobieren will ich heute zwei Rezepte mit Polenta posten, die wirklich gut geworden sind (den Rest meiner Polentaversuche verschweige ich lieber). Eigentlich ist es ein ganzes Polentamenü mit Haupt- und Nachspeise.

Das erste ist eine Polentapizza, weil hefefrei und man kann sie belegen, wie man will.

Hier einmal die Zutaten (für etwa 2 Personen):

1 kl Tasse (ca. 80g) Polenta
IMG_361330g Ziegenkäse (nicht stark gereift)
Öl
ein Bund Petersilie
eine halbe Zucchini
eine halbe Melanzani
2 Scheiben Schinken
eine viertel Stange Lauch
eine Kugel Mozarella
Gewürze (Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano)

Und so wirds gemacht:
die Polenta wird mit der 3fachen Menge Wasser aufgekocht und gerührt, bis sie fest wird. Salz und der geriebene Ziegenkäse werden darunter gemischt und die Polenta in eine Auflaufform gestrichen (ca. 1-2 cm hoch) und man wartet, bis sie erkaltet ist. Dann mit Öl bepinseln und etwa 20 Minuten im Ofen backen (ca. 180°C), bis sie goldgelb ist. In der Zwischenzeit mache ich Petersilienpesto, indem ich die Petersilie wasche, trockne und mit Salz, Pfeffer (wenn man will Knoblauch) und Öl mit dem Pürierstab püriere (es geht auch im Mörser). Dann schneide ich Zucchini, Melanzani, Schinken, Lauch und den Mozarella in Scheiben. Wenn die Polenta fertig gebacken ist, beschmiere ich sie mit dem Petersilienpesto, lege die Zutaten – zuletzt den Mozarella – drauf und bestreue das ganze mit Oregano und Basilikum und schiebe es bei 180°C für etwa 20-30 Minuten ins Backrohr, bis der Käse geschmolzen und braun geworden ist.

Die Polenta-Nachspeise ist ein Zitronenkuchen und hier sind die Zutaten für einen 2-Personen-Kuchen:

90g PolentaIMG_3615
30g Mehl
1TL Backpulver
3 EL Joghurt
3 EL Öl
1 Zitrone (Schale und Saft)
1 Ei
100g Zucker
1 Prise Salz

Die Polenta wird mit Mehl, Backpulver und der Prise Salz vermengt. Das Ei wird mit dem Zucker cremig gerührt und Joghurt, Zitronensaft, Zitronenschale und Öl dazu gegeben. Dann wird die Polenta-Mehl-Mischung untergehoben und in eine eingeölte Backform gegeben. Bei etwa 190°C wird der Kuchen im Backrohr gebacken. Der Kuchen geht nicht so stark auf und ist eher kompakt und nicht so locker-flockig, mir hat er aber sehr gut geschmeckt. Dazu passt auch der Rosmarinsirup vom letzten Mango-Blog sehr gut.

Lasst es Euch schmecken!