Trallalla, der Winter ist da

Liebe LeserInnenschaft,

mein letzter Beitrag ist wirklich schon lang her, weil ich mich meiner Weiterbildung widmen durfte. Frisch und munter hat inzwischen auch schon ein neues Jahr begonnen und da darf ein winterliches Rezept auch nicht fehlen.

Ich mag ja Kartoffeln sehr gerne und darum will ich heute ein Rezept für einen Kartoffel-Kürbisstrudel bereitstellen.

Hier sind auch schon die Zutaten:

3 Scheiben ButternusskürbisIMG_4005
5 mittelgroße Kartoffel
1 kleine Zwiebel
1 Ei
3 Scheiben Schinken/Speck/Geselchtes (je nachdem, was ihr vertragt; es kann auch ganz weggelassen werden)
1 Becher Sauerrahm
1 Pkg Blätterteig
Gewürze (Salz, Pfeffer, Petersilie)
Öl für die Pfanne

Zunächst werden die Kartoffel gekocht. Lasst sie auskühlen, schält sie und schneidet sie in kleine Stücke. Der Kürbis wird geschält und in kleine Würfel geschnitten, die Zwiebel ebenso und beides wird in einer Pfanne angebraten, bis der Kürbis weich ist. Der Schinken wird ebenso klein geschnitten.

Der Sauerrahm wird mit den Gewürzen und dem Ei vermischt. Dann werden die Kartoffel, der Kürbis mit der Zwiebel und der Schinken auf dem Blätterteig verteilt und mit dem Sauerrahm übergossen. Ihr rollt das ganze zu einem Strudel ein und steckt ihn für etwa 20 Minuten bei 180°C in den Ofen. Wenn er schön braun ist, ist er fertig.

Wer den Strudel gerne vegetarisch hätte, lässt einfach den Schinken weg.

Dazu passt gut eine Joghurtsauce. Dafür braucht ihr Joghurt und würzt es mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch.

Lasst es euch gut schmecken!

Gemüse, Gemüse

Hallo ihr lieben Kochenden,

es ist ja bekanntlich Sommer und endlich sind sie reif, Paprika, Kürbis, Zucchini, Zwiebel, Sellerie und wie sie alle heißen. Darum gibts heute ein schnelles und einfaches Gericht, wenn Ihr gerade nicht wisst, was Ihr mit Eurem vollen Kühlschrank anfangen sollt – nämlich Schmorgemüse mit Katofferl/Erdäpfel. Dazu braucht Ihr:

1 MelanzaniIMG_20140822_183902442_HDR
1 Zucchini
1 Zwiebel
1 roter Paprika
ein halber Kürbis
5 mittelgrosse, festkochende Kartoffel/Erdäpfel
125g Fetakäse
frische Gewürze: Rosmarin, Maggikraut (Liebstöckel), Petersilie, Salbei, Zitronenmelisse, Basilikum, Oregano
getrocknete Gewürze: Curry süss, Thymian
Salz, Pfeffer
Öl

Zuerst werden die Kartoffeln gewaschen, abgetrocknet und in Spalten geschnitten. Sie werden mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian gewürzt, mit Öl vermengt und ins Backrohr bei 200°C (Ober- und Unterhitze) gegeben. In der Zwischenzeit wird die Melanzani, Kürbis, Zucchini, Paprika, Zwiebel und Kürbis gewürfelt, auch in einer Auflaufform mit Öl vermengt, mit süssem Curry, Salz und Pfeffer gewürzt und für 15 bis 20 Minuten ins Rohr gegeben; dazwischen kann man kurz mit einem Löffel umrühren.

Der Käse wird in der Zwischenzeit auch gewürfelt, die frischen Gewürze werden klein geschnitten. Wenn das Gemüse und die Kartoffeln weich sind, werden sie aus dem Rohr genommen und das Gemüse mit dem Fetakäse und den restlichen, frischen Gewürzen vermengt und schon ist das leckere Essen fertig.

Lasst es Euch gut schmecken!

Der letzte Kürbis vor dem Sommer

Heute hab ich ein Rezept für den letzten Kürbis, den ich noch im Gefrierschrank gefunden hab, nämlich Kürbislasagne. Sie ist vegetarisch und ideal, um portionsweise eingefroren zu werden um später im Büro (oder anderswo) verputzt zu werden. Und los gehts mit dem Rezept:

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Die Zutaten:

1 halber Kürbis (ich hab Ungarischen Kürbis genommen, aber es geht auch Hokkaidokürbis, Butternusskürbis oder eine Mischung aus verschiedenen Kürbissen)
1 Zwiebel
3 Karotten
1 Petersilienwurzel
ca. 150 ml Milch
2-3 EL Mehl
ca. 25g Butter
1-2 Knoblauchzehen (nach Geschmack)
1 Chili (wenns ein bisschen scharf sein soll)
Gewürze (Petersilie, Salz, Pfeffer, Thymian, Basilikum, Oregano)
1 Mozarella
1 Packung Lasagneblätter
Öl zum Anbraten

So wirds gemacht:

Der Kürbis, die Karotten, die Petersilienwurzel und die Zwiebel werden geschält und würfelig geschnitten. Zuerst wird die Zwiebel in einem Topf im Öl glasig angeschwitzt und Karotten und Petersilienwurzel werden dazu gegeben und angedünstet. Dann wird der Kürbis zugefügt und das ganze weich gekocht. Der zerdrückte Knoblauch, die klein geschnittene Chilischote (wenn es nicht so scharf sein soll, entfernt man vorher die Samen) und die Gewürze werden beigemengt und mitgekocht. Sollte die Sauce zu trocken sein , kann ein bisschen Wasser zugegeben werden. Sobald alles weichgekocht (aber nicht matschig!) ist, stampfe ich ein wenig mit dem Kartoffelstampfer rein, aber nicht zu viel.

Für die Bechamelsauce erhitze ich die Butter in einen Topf, gebe das Mehl dazu und schwitze es ein wenig an. Dann kommen Milch und Pfeffer in den Topf und ich rühre das ganze, bis es schön sämig ist. Wenn es zu dick wird, kann man noch Milch dazu geben, wenns zu dünn ist, dann ein wenig Mehl, bis die Konsistenz stimmt (dickflüssig).

Wenn beide Saucen fertig sind, nehme ich eine Auflaufform, und schichte folgendermaßen:

Bechamelsauce – Lasagneblätter – Bechamelsauce – Kürbissauce – Lasagneblätter – Bechamelsauce – Kürbissauce – Lasagneblätter – Bechamelsauce – Kürbissauce – Lasagneblätter – Bechamelsauce
Ganz oben kommt dann der in Scheiben geschnittene Mozarella und das ganze bestreue ich noch mit Oregano.

Ich bedecke die Lasagne mit Alufolie und backe das ganze bei 180°C. Nach ca. 30 Minuten nehme ich die Alufolie weg und backe weiter (etwa 15 Minuten), bis der Käse knusprig ist.

Das sind etwa 4 Portionen und grüner Salat schmeckt echt gut dazu! Mahlzeit!