Trallalla, der Winter ist da

Liebe LeserInnenschaft,

mein letzter Beitrag ist wirklich schon lang her, weil ich mich meiner Weiterbildung widmen durfte. Frisch und munter hat inzwischen auch schon ein neues Jahr begonnen und da darf ein winterliches Rezept auch nicht fehlen.

Ich mag ja Kartoffeln sehr gerne und darum will ich heute ein Rezept für einen Kartoffel-Kürbisstrudel bereitstellen.

Hier sind auch schon die Zutaten:

3 Scheiben ButternusskürbisIMG_4005
5 mittelgroße Kartoffel
1 kleine Zwiebel
1 Ei
3 Scheiben Schinken/Speck/Geselchtes (je nachdem, was ihr vertragt; es kann auch ganz weggelassen werden)
1 Becher Sauerrahm
1 Pkg Blätterteig
Gewürze (Salz, Pfeffer, Petersilie)
Öl für die Pfanne

Zunächst werden die Kartoffel gekocht. Lasst sie auskühlen, schält sie und schneidet sie in kleine Stücke. Der Kürbis wird geschält und in kleine Würfel geschnitten, die Zwiebel ebenso und beides wird in einer Pfanne angebraten, bis der Kürbis weich ist. Der Schinken wird ebenso klein geschnitten.

Der Sauerrahm wird mit den Gewürzen und dem Ei vermischt. Dann werden die Kartoffel, der Kürbis mit der Zwiebel und der Schinken auf dem Blätterteig verteilt und mit dem Sauerrahm übergossen. Ihr rollt das ganze zu einem Strudel ein und steckt ihn für etwa 20 Minuten bei 180°C in den Ofen. Wenn er schön braun ist, ist er fertig.

Wer den Strudel gerne vegetarisch hätte, lässt einfach den Schinken weg.

Dazu passt gut eine Joghurtsauce. Dafür braucht ihr Joghurt und würzt es mit Salz, Pfeffer und Schnittlauch.

Lasst es euch gut schmecken!

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Von gefüllten Tascherln und anderen Leckereien…

Ihr Lieben,

schon ist der Herbst da, ich war wahrlich schreibfaul, aber dafür hab ich heute ein paar Rezepte gleich, die so gar nicht thematisch zusammen passen, außer dass sie gut schmecken.

Anfangen will ich mit leckeren Samosas, also indischen Teigtaschen. Ich mag diese Teigtaschen echt gerne, nur fülle ich sie halt nicht mit Fleisch und Erbsen (weil ich keine Hülsenfrüchte vertrage), sondern mit alle, was ich so an Gemüse da habe und Erdäpfeln. Darum hier mein Rezept (für etwa 6 Samosas):

Für den Teig:IMG_3795
eineinhalb Tasse Mehl (ich hab glattes Weizenmehl genommen)
4 EL Öl
Wasser
1 Prise Salz

Für die Füllung:
2 große speckige Erdäpfel/Kartoffeln
1 halbe Zucchini
1 kleine Zwiebel
3 Blätter Mangold
etwa ein Daumen großes Stück Ingwer
1 Chilischote (evtl. ohne Samen, wenn Ihr es nicht gern scharf mögt)
halber TL Senfkörner
halber TL Koreandersamen
Koreanderblätter (frisch)
halber TL Kardamom
halber TL Garam Masala
halber TL Bockshornklee
halber TL Kurkuma
Salz
Pfeffer

Zunächst wird das Mehl mit der Prise Salz, dem Öl und ein wenig Wasser vermengt und geknetet. Es wird weitergeknetet und immer ein wenig Wasser hinzugefügt, bis eine kompakte Teigkugel entsteht. Der Teig sollte relativ hart sein, aber nicht so hart, dass er beim auswalken reißt. Das muss man mal probieren und sich langsam herantasten, wenn man mal weiß, wie er ideal ist, geht es beim nächsten Mal schon leichter.

Dann werden die Kartoffeln geschält, weichgekocht und klein geschnitten. Ebenso wird das restliche Gemüse klein geschnitten. Dazu kann man echt nehmen, worauf man lust hat. Die Koreandersamen und Kardamom werden in einem Mörser zerstoßen (außer ihr habt ihn schon gemahlen gekauft). In einer Pfanne wird Öl erhitzt und die Senfkörner (etwa ein halber TL) rein gegeben; wenn sie zum springen anfangen, werden die Koreandersamen, Kurkuma, Kardamom, geriebener Ingwer, die Chili schote, Bockshornklee und Garam Masala dazu gegeben, wirklich nur kurz angeröstet und schon kann das Gemüse inklusive der Kartoffeln dazu und wird schön vermischt. Dann kommen noch Ingwer und der frische Koreander dazu. Das ganze wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Während die Füllung abkühlt, könnt Ihr den Teig in etwa 6 Teile teilen und jeden Teil mit einem Nudelholz dünn ausrollen (aber nicht so dünn, dass man durch den Teig schon durchsieht). Dann wird in die Mitte des Teiges ein wenig Fülle gegeben und der Teig darübergeschlagen. Der Rand wird mit ein wenig Wasser befeuchtet und mit den Zinken einer Gabel festgedrückt (so wie bei Ravioli). Die Taschen werden dann in heißem Öl heraus gebraten und voilá, könnt Ihr schon Eure selbstgemachten Samosas, die sowohl kalt als auch warm schmecken, genießen. Es ist wirklich viel Arbeit, aber auch wert, weils wirklich gut ist!

Zum anderen sind ja jetzt die Zucchini reif und da gibts heute einen Zucchiniauflauf. Dazu braucht ihr:

1 große ZucchiniIMG_3989
250g Faschiertes (gemischt oder Rind)
1 Kugel Mozarella
1 Zwiebel
2-3 EL Ayvar
2 EL Mehl
etwa 180 ml Milch
Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin, Basilikum
Öl

Dieser Auflauf wird wie Lasagne gemacht, nur dass ich statt der Lasagneblätter Zucchiniblätter nehme. Dazu wird die Zucchini gewaschen und der Länge nach in dünne Blätter geschnitten. In einem Topf wird Öl heiß gemacht und die gewürfelte Zwiebel glasig angebraten und das Faschierte dazugefügt. Es wird Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Ayvar hinzugefügt und so lange beraten, bis das Faschierte nicht mehr roh ist. In einem zweiten Topf wird Bechamelsauce (siehe auch hier) gemacht, indem etwa 2 EL Öl erhitzt werden und das Mehl darin kurz angeschwitzt wird. Dann wird die Milch hinzu gegeben und solange gerührt, bis eine eingedickte Sauce entsteht. Wenn sie zu dick ist, kann sie mit Milch gestreckt werden oder, wenn sie zu dünn ist, wird noch ein wenig Mehl hinzu gegeben. Die Sauce wird noch mit ein wenig Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Dann wird geschichtet. Zuerst eine Schicht Bechamelsauce, eine Schicht Zucchinistreifen, eine Schicht Fleischragout. Das wird so lange fortgeführt (erfahrungsgemäß 3 Mal), bis entweder die Auflaufform voll ist oder die Saucen aus sind. Zu oberst kommt nochmals Bechamelsauce und darauf der in dünne Scheiben geschnittene Mozarella und eine Prise Oregano.

Bei 180°C wird der Auflauf zunächst mit Alufolie bedeckt etwa 20 Minuten gebacken, dann ohne Alufolie nochmals etwa 20 Minuten, bis der Mozarella schön gebräunt und geschmolzen ist.

Ich hoffe, es schmeckt Euch so gut wie mir!

Gemüse, Gemüse

Hallo ihr lieben Kochenden,

es ist ja bekanntlich Sommer und endlich sind sie reif, Paprika, Kürbis, Zucchini, Zwiebel, Sellerie und wie sie alle heißen. Darum gibts heute ein schnelles und einfaches Gericht, wenn Ihr gerade nicht wisst, was Ihr mit Eurem vollen Kühlschrank anfangen sollt – nämlich Schmorgemüse mit Katofferl/Erdäpfel. Dazu braucht Ihr:

1 MelanzaniIMG_20140822_183902442_HDR
1 Zucchini
1 Zwiebel
1 roter Paprika
ein halber Kürbis
5 mittelgrosse, festkochende Kartoffel/Erdäpfel
125g Fetakäse
frische Gewürze: Rosmarin, Maggikraut (Liebstöckel), Petersilie, Salbei, Zitronenmelisse, Basilikum, Oregano
getrocknete Gewürze: Curry süss, Thymian
Salz, Pfeffer
Öl

Zuerst werden die Kartoffeln gewaschen, abgetrocknet und in Spalten geschnitten. Sie werden mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian gewürzt, mit Öl vermengt und ins Backrohr bei 200°C (Ober- und Unterhitze) gegeben. In der Zwischenzeit wird die Melanzani, Kürbis, Zucchini, Paprika, Zwiebel und Kürbis gewürfelt, auch in einer Auflaufform mit Öl vermengt, mit süssem Curry, Salz und Pfeffer gewürzt und für 15 bis 20 Minuten ins Rohr gegeben; dazwischen kann man kurz mit einem Löffel umrühren.

Der Käse wird in der Zwischenzeit auch gewürfelt, die frischen Gewürze werden klein geschnitten. Wenn das Gemüse und die Kartoffeln weich sind, werden sie aus dem Rohr genommen und das Gemüse mit dem Fetakäse und den restlichen, frischen Gewürzen vermengt und schon ist das leckere Essen fertig.

Lasst es Euch gut schmecken!

Birschtln mit Püree

Diesmal möcht ich ein Rezept vorstellen, das ich selber das allererste mal gemacht habe, nämlich ein Erdäpfel – Pastinaken Püree und dazu gibts Bradwürstel und einen Vogerlsalat und es ist verdammt gut geworden!

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Die Zutaten (für eine Person):

1 Paar Bratwürstel
3 kleine, mehlige Erdäpfel
2 mittelgroße Pastinaken
ca 6 dag Butter
ein Schuss Milch
eine Portion Vogerlsalat
Öl, Zitronensaft, Honig, Salz, Pfeffer

Die Erdäpfel und Pastinaken werden geschält, in etwa gleich große Stücke geschnitten und in Wasser gekocht, bis alles weich ist. In der Zwischenzeit kommen die Bratwürstel in eine heiße Pfanne mit Öl und werden heraus gebraten, bis sie schön braun sind. Die inzwischen weich gekochten Pastinaken und Erdäpfel werden aus dem Wasser genommen und in der Kartoffelpresse oder einem Kartoffelstampfer gestampft. Dazu wird dann die Butter, einen Schuss Milch, Salz und Pfeffer gegeben und mit einem Schneebesen durchgerührt. Der Vogerlsalat wird gewaschen und mit einer Vinaigrette aus Öl, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und ein bisschen Honig überträufelt und schon ist ein Essen fertig, das wohlig wärmt und wirklich wirklich extra schmausig schmeckt!