Von gefüllten Tascherln und anderen Leckereien…

Ihr Lieben,

schon ist der Herbst da, ich war wahrlich schreibfaul, aber dafür hab ich heute ein paar Rezepte gleich, die so gar nicht thematisch zusammen passen, außer dass sie gut schmecken.

Anfangen will ich mit leckeren Samosas, also indischen Teigtaschen. Ich mag diese Teigtaschen echt gerne, nur fülle ich sie halt nicht mit Fleisch und Erbsen (weil ich keine Hülsenfrüchte vertrage), sondern mit alle, was ich so an Gemüse da habe und Erdäpfeln. Darum hier mein Rezept (für etwa 6 Samosas):

Für den Teig:IMG_3795
eineinhalb Tasse Mehl (ich hab glattes Weizenmehl genommen)
4 EL Öl
Wasser
1 Prise Salz

Für die Füllung:
2 große speckige Erdäpfel/Kartoffeln
1 halbe Zucchini
1 kleine Zwiebel
3 Blätter Mangold
etwa ein Daumen großes Stück Ingwer
1 Chilischote (evtl. ohne Samen, wenn Ihr es nicht gern scharf mögt)
halber TL Senfkörner
halber TL Koreandersamen
Koreanderblätter (frisch)
halber TL Kardamom
halber TL Garam Masala
halber TL Bockshornklee
halber TL Kurkuma
Salz
Pfeffer

Zunächst wird das Mehl mit der Prise Salz, dem Öl und ein wenig Wasser vermengt und geknetet. Es wird weitergeknetet und immer ein wenig Wasser hinzugefügt, bis eine kompakte Teigkugel entsteht. Der Teig sollte relativ hart sein, aber nicht so hart, dass er beim auswalken reißt. Das muss man mal probieren und sich langsam herantasten, wenn man mal weiß, wie er ideal ist, geht es beim nächsten Mal schon leichter.

Dann werden die Kartoffeln geschält, weichgekocht und klein geschnitten. Ebenso wird das restliche Gemüse klein geschnitten. Dazu kann man echt nehmen, worauf man lust hat. Die Koreandersamen und Kardamom werden in einem Mörser zerstoßen (außer ihr habt ihn schon gemahlen gekauft). In einer Pfanne wird Öl erhitzt und die Senfkörner (etwa ein halber TL) rein gegeben; wenn sie zum springen anfangen, werden die Koreandersamen, Kurkuma, Kardamom, geriebener Ingwer, die Chili schote, Bockshornklee und Garam Masala dazu gegeben, wirklich nur kurz angeröstet und schon kann das Gemüse inklusive der Kartoffeln dazu und wird schön vermischt. Dann kommen noch Ingwer und der frische Koreander dazu. Das ganze wird mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt. Während die Füllung abkühlt, könnt Ihr den Teig in etwa 6 Teile teilen und jeden Teil mit einem Nudelholz dünn ausrollen (aber nicht so dünn, dass man durch den Teig schon durchsieht). Dann wird in die Mitte des Teiges ein wenig Fülle gegeben und der Teig darübergeschlagen. Der Rand wird mit ein wenig Wasser befeuchtet und mit den Zinken einer Gabel festgedrückt (so wie bei Ravioli). Die Taschen werden dann in heißem Öl heraus gebraten und voilá, könnt Ihr schon Eure selbstgemachten Samosas, die sowohl kalt als auch warm schmecken, genießen. Es ist wirklich viel Arbeit, aber auch wert, weils wirklich gut ist!

Zum anderen sind ja jetzt die Zucchini reif und da gibts heute einen Zucchiniauflauf. Dazu braucht ihr:

1 große ZucchiniIMG_3989
250g Faschiertes (gemischt oder Rind)
1 Kugel Mozarella
1 Zwiebel
2-3 EL Ayvar
2 EL Mehl
etwa 180 ml Milch
Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin, Basilikum
Öl

Dieser Auflauf wird wie Lasagne gemacht, nur dass ich statt der Lasagneblätter Zucchiniblätter nehme. Dazu wird die Zucchini gewaschen und der Länge nach in dünne Blätter geschnitten. In einem Topf wird Öl heiß gemacht und die gewürfelte Zwiebel glasig angebraten und das Faschierte dazugefügt. Es wird Salz, Pfeffer, Oregano, Rosmarin, Basilikum und Ayvar hinzugefügt und so lange beraten, bis das Faschierte nicht mehr roh ist. In einem zweiten Topf wird Bechamelsauce (siehe auch hier) gemacht, indem etwa 2 EL Öl erhitzt werden und das Mehl darin kurz angeschwitzt wird. Dann wird die Milch hinzu gegeben und solange gerührt, bis eine eingedickte Sauce entsteht. Wenn sie zu dick ist, kann sie mit Milch gestreckt werden oder, wenn sie zu dünn ist, wird noch ein wenig Mehl hinzu gegeben. Die Sauce wird noch mit ein wenig Salz und Pfeffer abgeschmeckt.

Dann wird geschichtet. Zuerst eine Schicht Bechamelsauce, eine Schicht Zucchinistreifen, eine Schicht Fleischragout. Das wird so lange fortgeführt (erfahrungsgemäß 3 Mal), bis entweder die Auflaufform voll ist oder die Saucen aus sind. Zu oberst kommt nochmals Bechamelsauce und darauf der in dünne Scheiben geschnittene Mozarella und eine Prise Oregano.

Bei 180°C wird der Auflauf zunächst mit Alufolie bedeckt etwa 20 Minuten gebacken, dann ohne Alufolie nochmals etwa 20 Minuten, bis der Mozarella schön gebräunt und geschmolzen ist.

Ich hoffe, es schmeckt Euch so gut wie mir!

Gemüse, Gemüse

Hallo ihr lieben Kochenden,

es ist ja bekanntlich Sommer und endlich sind sie reif, Paprika, Kürbis, Zucchini, Zwiebel, Sellerie und wie sie alle heißen. Darum gibts heute ein schnelles und einfaches Gericht, wenn Ihr gerade nicht wisst, was Ihr mit Eurem vollen Kühlschrank anfangen sollt – nämlich Schmorgemüse mit Katofferl/Erdäpfel. Dazu braucht Ihr:

1 MelanzaniIMG_20140822_183902442_HDR
1 Zucchini
1 Zwiebel
1 roter Paprika
ein halber Kürbis
5 mittelgrosse, festkochende Kartoffel/Erdäpfel
125g Fetakäse
frische Gewürze: Rosmarin, Maggikraut (Liebstöckel), Petersilie, Salbei, Zitronenmelisse, Basilikum, Oregano
getrocknete Gewürze: Curry süss, Thymian
Salz, Pfeffer
Öl

Zuerst werden die Kartoffeln gewaschen, abgetrocknet und in Spalten geschnitten. Sie werden mit Salz, Pfeffer, Rosmarin und Thymian gewürzt, mit Öl vermengt und ins Backrohr bei 200°C (Ober- und Unterhitze) gegeben. In der Zwischenzeit wird die Melanzani, Kürbis, Zucchini, Paprika, Zwiebel und Kürbis gewürfelt, auch in einer Auflaufform mit Öl vermengt, mit süssem Curry, Salz und Pfeffer gewürzt und für 15 bis 20 Minuten ins Rohr gegeben; dazwischen kann man kurz mit einem Löffel umrühren.

Der Käse wird in der Zwischenzeit auch gewürfelt, die frischen Gewürze werden klein geschnitten. Wenn das Gemüse und die Kartoffeln weich sind, werden sie aus dem Rohr genommen und das Gemüse mit dem Fetakäse und den restlichen, frischen Gewürzen vermengt und schon ist das leckere Essen fertig.

Lasst es Euch gut schmecken!

Brot macht Wangen rot

Heute gibts ein sommerliches, selbst gemachtes Brot. Es geht schnell, leicht und ist super, wenn ihr vergessen habt einzukaufen oder Lust auf ein Pitabrot habt, aber grad keines zu kriegen ist.

Und so gehts:

Ihr benötigt für 4 Brote:

250g MehlIMG_3978
etwa 125ml Wasser
eine halbe Packung Backpulver
eine Prise Salz
Öl für die Pfanne

für die Füllung:
Ziegenfrischkäse
1 kleine Zucchini
1 kleine Fenchelknolle
2 Jungzwiebel
ein halber roter Paprika
Rucola
Schinken oder anderes Fleisch, wenn ihr wollt
1 TL Ayvar
Gewürze (Salz, Pfeffer, Pfefferminze, Oregano, Basilikum, Thymian)

Zuerst wird das Mehl mit dem Backpulver und der Prise Salz vermischt und ein wenig Wasser zugegeben. Dann fängt man an zu kneten und gibt weiter so viel Wasser hinzu, bis ein geschmeidiger Teig entsteht, an dem nichts festklebt.

Dann wird das Gemüse klein geschnitten, Zucchini, Fenchel, Jungzwiebel und Paprika in Öl angebraten, mit dem Ayvar und den Gewürzen abgeschmeckt. Das Gemüse wird aus der Pfanne genommen, die Pfanne mit einem Tuch gereinigt und wieder Öl erhitzt. Der Brotteig wird in 4 gleiche Teile geteilt, jedes Stück nochmals durchgeknetet, flach gedrückt und in der Pfanne angebraten. Der Teig geht auf und wird leicht braun. Nach kurzer Zeit dreht man das Brot um und brät es auch auf der anderen Seite an. Dann wird es aufgeschnitten (auch um zu sehen, ob es schon durch ist) und mit dem Gemüseragout gefüllt. Nochmals wird es von beiden Seiten kurz angebraten, aus der Pfanne genommen, mit dem zuvor gewaschenen Rucola, gewürfelten Ziegenfrischkäse und dem Schinken oder (in meinem Fall übrig gebliebenen) in Streifen geschnittenen Kotelett gefüllt und schon ist es fertig!

Es ist wirklich erstaunlich gut und erinnert an Urlaub! Ich kann mir auch gut vorstellen, dass man das am Griller macht. Wenn Ihr es probieren solltet, gebt bescheid, wie es war!

Mahlzeit!

 

Warum nicht ein Omelett?

Oft hab ich es eilig und einen Mörderhunger gleichzeitig. Was schmeckt da gut, geht schnell und man hat meistens Zutaten dafür zu Hause? Genau, ein Omelett. Und noch viel besser daran ist, dass es auch kalt schmeckt, wenn was übrig bleiben sollte. Heute stelle ich mal 2 verschiedene Omeletts vor und werd in Zukunft noch weitere folgen lassen.

Das erste Omelett ist griechisch angehaucht und hier die Zutaten (für eine Person) dazu:IMG_3736

2 Eier
eine halbe Zucchini
Schafkäse
Gewürze (Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Petersilie)
Öl für die Pfanne

Zuerst schneide ich die gewaschene Zucchini in Scheiben und brate sie mit Öl in einer Pfanne auf einer Seite an. In der Zwischenzeit werden die Eier verquirlt und die Gewürze zu den Eiern gegeben und vermischt. Der Schafkäse wird gewürfelt.
Wenn die Zucchinischeiben auf einer Seite braun angebrutzelt sind, wende ich sie, schütte die verquirlten Eier mit den Gewürzen darüber und verteile den Schafkäse. Gleichzeitig heize ich den Backofen vor (180°C Ober- und Unterhitze). Wenn die Eier gestockt sind (also auch oben kein Glibber mehr ist), stelle ich die Pfanne ins Backrohr und lasse das Omelett noch etwa 5 Minuten überbacken (dabei sollte man darauf achten, dass der Griff der Pfanne den Ausflug ins Backrohr überlebt). Und schon ist das griechische Omelett fertig!

Und weil schon der Frühling anklopft, habe ich auch ein zweites Omelettrezept mit Mangold. Hier das Rezept dazu (auch hier für eine Person):IMG_3760

2 Mangoldblätter mit Stiel
2 Eier
Ziegenkäse (etwas gereift)
Gewürze (Pfeffer, Salz, Thymian, Petersilie)
Öl zum Anbraten

Zuerst schneide ich vom gewaschenen Mangold die grünen Blätter in Streifen. Der Stiel wird gewürfelt und in der Pfanne angebraten. In der Zwischenzeit werden wieder die Eier zusammen mit den Gewürzen verquirlt. Dann gebe ich die grünen Blätter dazu, brate beides ein wenig zusammen an und schütte die verquirlten Eier darüber. Gleichzeitig heize ich den Backofen vor (180°C Ober- und Unterhitze). Wenn die Eier gestockt sind, reibe ich den Ziegenkäse über das Omelett und gebe die Pfanne mit dem Omelett ins Backrohr. Das ganze lasse ich überbacken, bis der Käse geschmolzen ist. Und voilá, das zweite Omelett ist auch schon fertig.

Gut zu Omelett passt einfach Brot. Wenn ich Salat zu Hause habe, mach ich den auch dazu. Kalt auf ein Brot schmeckt es auch sehr gut. Lasst es Euch gut schmecken!

Ein Schälchen Couscous

Heute will ich ein schnelles und einfaches Rezept für Couscous posten. Komischerweise esse ich Couscous nicht so oft, obwohl er mir gut schmeckt und wirklich ruckizucki fertig ist.

Hier zunächst die Zutaten:

eine halbe ZucchiniIMG_3519
1 kleine Tasse Couscous
eine halbe Avocado
1 Paprika rot
1 kleine Zwiebel
1 Granatapfel
Rapunzel/Vogerlsalat/Feldsalat
etwas Zitronensaft
Öl
Schafkäse
Gewürze (Salz, Pfeffer, Basilikum, Petersilie, Oregano, Gewürzmischung „Alles im Grünen“ von Sonnentor)

Ich koche im Wasserkocher 2 kleine Tassen Wasser auf und vermenge sie mit der 1 kleinen Tasse Couscous, dazu streue ich ein bisschen von der Gewürzmischung und etwas Salz und lasse den Couscous ziehen, bis er weich ist (man kann ihn auch in Gemüsebrühe ziehen lassen, das ist dann würziger). Dann schneide ich Paprika, Zwiebel und Zucchini klein und brate sie an, und schmecke sie mit den Gewürzen ab. Am Ende gebe ich die geschnittene Avocado dazu, sowie einige Granatapfelkerne. Diese Gemüsepfanne vermische ich mit dem Couscous und dem würfelig geschnittenen Schafskäse.

Aus Zitronensaft, Öl, Salz und Pfeffer (wenn man will, kann auch Honig dazu gefügt werden) mixe ich eine Marinade und träufel sie über den Vogerlsalat.

Das Rezept reicht für eine hungrige oder 2 mäßig hungrige Personen. Dabei kann natürlich auch anderes Gemüse oder anderer Salat, je nach Saison verwendet werden.