Wenn der Sommer anklopft…

Es beginnt der Sommer irgendwie und da möcht ich ein Rezept vorstellen, dass schnell geht und für mich so typisch im Sommer ist, weil man es gut für ein Picknick oder zu einer Grillparty mitnehmen kann oder auch gut an einem lauen Sommerabend am Balkon schmeckt: der Nudelsalat. Und es gibt ja davon 1000 Variationen, hier stell ich mal eine mit gebratenem Gemüse vor. Und weil beim Essen auch das Herzerl nicht zu kurz kommen soll, hab ich diesmal Herzerlnudeln verwendet.

Die Zutaten (für 2 Personen):

IMG_37753 Hände voll Nudeln nach Wahl (Spaghetti eher nicht, aber Penne, Hörnchen, Farfalle, Spiralen, etc)
1 kleine Zucchini
2 Jungzwiebel
3 Stangen Stangensellerie
2 Karotten
Fetakäse
Gewürze (Salz, Pfeffer, Oregano, Petersilie, Basilikum, Thymian)
1 EL Zitronensaft
2 EL Öl

Die Nudeln werden in reichlich Salzwasser weichgekocht und abgeseiht. Die Zucchini, Stangensellerie, Jungzwiebel und die Karotten werden klein geschnitten und mit etwas Öl in einer Pfanne angebraten. Nudeln und Gemüse lasse ich etwas abkühlen, dann werden die beiden zusammengemischt und der gewürfelte Fetakäse zusammen mit den Gewürzen, Zitronensaft und Öl dazugemengt, alles gut vermischt, etwa 15 Minuten stehengelassen, damit sich die Aromen schön verteilen und schon kann geschmaust werden. Ich hoffe, es schmeckt!

Der letzte Kürbis vor dem Sommer

Heute hab ich ein Rezept für den letzten Kürbis, den ich noch im Gefrierschrank gefunden hab, nämlich Kürbislasagne. Sie ist vegetarisch und ideal, um portionsweise eingefroren zu werden um später im Büro (oder anderswo) verputzt zu werden. Und los gehts mit dem Rezept:

IMG_3743

Die Zutaten:

1 halber Kürbis (ich hab Ungarischen Kürbis genommen, aber es geht auch Hokkaidokürbis, Butternusskürbis oder eine Mischung aus verschiedenen Kürbissen)
1 Zwiebel
3 Karotten
1 Petersilienwurzel
ca. 150 ml Milch
2-3 EL Mehl
ca. 25g Butter
1-2 Knoblauchzehen (nach Geschmack)
1 Chili (wenns ein bisschen scharf sein soll)
Gewürze (Petersilie, Salz, Pfeffer, Thymian, Basilikum, Oregano)
1 Mozarella
1 Packung Lasagneblätter
Öl zum Anbraten

So wirds gemacht:

Der Kürbis, die Karotten, die Petersilienwurzel und die Zwiebel werden geschält und würfelig geschnitten. Zuerst wird die Zwiebel in einem Topf im Öl glasig angeschwitzt und Karotten und Petersilienwurzel werden dazu gegeben und angedünstet. Dann wird der Kürbis zugefügt und das ganze weich gekocht. Der zerdrückte Knoblauch, die klein geschnittene Chilischote (wenn es nicht so scharf sein soll, entfernt man vorher die Samen) und die Gewürze werden beigemengt und mitgekocht. Sollte die Sauce zu trocken sein , kann ein bisschen Wasser zugegeben werden. Sobald alles weichgekocht (aber nicht matschig!) ist, stampfe ich ein wenig mit dem Kartoffelstampfer rein, aber nicht zu viel.

Für die Bechamelsauce erhitze ich die Butter in einen Topf, gebe das Mehl dazu und schwitze es ein wenig an. Dann kommen Milch und Pfeffer in den Topf und ich rühre das ganze, bis es schön sämig ist. Wenn es zu dick wird, kann man noch Milch dazu geben, wenns zu dünn ist, dann ein wenig Mehl, bis die Konsistenz stimmt (dickflüssig).

Wenn beide Saucen fertig sind, nehme ich eine Auflaufform, und schichte folgendermaßen:

Bechamelsauce – Lasagneblätter – Bechamelsauce – Kürbissauce – Lasagneblätter – Bechamelsauce – Kürbissauce – Lasagneblätter – Bechamelsauce – Kürbissauce – Lasagneblätter – Bechamelsauce
Ganz oben kommt dann der in Scheiben geschnittene Mozarella und das ganze bestreue ich noch mit Oregano.

Ich bedecke die Lasagne mit Alufolie und backe das ganze bei 180°C. Nach ca. 30 Minuten nehme ich die Alufolie weg und backe weiter (etwa 15 Minuten), bis der Käse knusprig ist.

Das sind etwa 4 Portionen und grüner Salat schmeckt echt gut dazu! Mahlzeit!

Inspiration

IMG_3485Lange hab ich überlegt, womit ich wohl starten soll, bis ich zu der Überzeugung gekommen bin, dass es wurst ist. Darum hab ich das genommen, das ich gerade gegessen hab. Lasst es euch schmecken!

Was ich heute gekocht habe ist einfach und schnell und mit Pasta. Hier sind die Zutaten:

1 kleine Zucchini
1 halbe rote Zwiebel
Ayvar
Fetakäse
Salz, Pfeffer, Basilikum, Oregano, Chilischote (klein)

Ich nehme eine Hand voll Nudeln (Penne, Hörnchen, etc) und koche sie in Salzwasser weich. In der Zwischenzeit schneide ich eine halbe, rote Zwiebel klein und würfle eine halbe Zucchini. Beide brate ich zusammen in einer Pfanne an, bis die Zucchini schön braun wird. Dazu gebe ich Salz und Pfeffer, Basilikum, Oregano, ein wenig Chili (eine kleine getrocknete Schote) – weil ja Winter ist, verwende ich getrocknete Gewürze. Zum Schluss gebe einen Teelöffel Ayvar (eine Paprikapaste; beim Kauf achte ich darauf, dass keine Tomaten drinnen sind) dazu und lösche es mit ein wenig Wasser ab. Wenn sich alles vermengt hat, gebe ich gewürfelten Fetakäse dazu. Die Nudeln werden – wenn sie al dente sind –  abgeseiht und kurz abgeschreckt und mit der Sauce vermengt. Und schon ist das Gericht fertig. Mahlzeit!