Poesie am Teller

Ich esse so gerne Knödel in jeder Variation und weil ich – wie in einem meiner vorigen Posts erwähnt – versuche, mit Polenta Frieden zu schließen, gibts heute frühlingshafte Mangold-Polenta-Knöderl mit einem Herz aus Feta. Und nicht nur die Beschreibung von dem Gericht ist poetisch, es schmeckt auch so. Da will ich Euch nicht länger auf die Folter spannen, so wirds gemacht:

Die Zutaten:

50g Polenta
50g Weizengrieß
200ml Milch
120ml Wasser
40ml Öl
2 Eier
2-3 Blätter Mangold mit Stiel
1 kleine Zwiebel
Fetakäse (Schafskäse)
Gewürze (Salz, Pfeffer, evtl. Petersilie)
Öl zum Braten

Ich koche die Milch IMG_3756mit dem Wasser auf, mische die Polenta darunter und lasse das ganze etwas köcheln, dann gebe ich den Weizengrieß dazu und rühre das ganze einige Minuten. Ich nehme ich die Masse von der Herdplatte und lasse sie etwas auskühlen; es kommen die Eier, Salz, Pfeffer, Petersilie und das Öl dazu, ich vermische alles gut und lasse die Masse weiter auskühlen. In der Zwischenzeit wasche ich die Mangoldblätter und schneide sie klein. Dann würfle ich die Zwiebel, gebe Öl in eine Pfanne und schwitze die Zwiebel an. Es wird der Mangold hinzu gefügt, schnell angebraten, zur Polentamasse gemischt und gut umgerührt. Der Fetakäse wird gewürfelt. Inzwischen setze ich einen großen Topf Wasser auf, salze es und warte, dass es kocht. Wenn die Polentamasse abgekühlt ist (etwa lauwarm) nehme ich ein Stück, forme eine etwa handtellergroße Scheibe, setze 2 kleine Fetawürfel in die Mitte und verschließe die Masse darüber, sodass sich ein Knödel mit dem Feta in der Mitte bildet. Das mache ich mit der gesamten Masse (es gehen sich damit etwa 6 Knödel aus). Wenn das Wasser im großen Topf kocht, nehme ich die Temperatur vom Herd zurück, damit es siedet, gebe die Knödel rein und lasse sie etwa 10 Minuten ziehen. Ich nehme sie mit einem Schaumlöffel raus, lasse sie abtropfen und violá, sind sie auch schon fertig.

Ich gieße meistens zerlassene Butter darüber und salze sie. Aber Salbeibutter passt auch sehr gut dazu, ebenso wie ein grüner Salat.

Ich hoffe, es schmeckt Euch so gut wie mir!

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2 Gedanken zu „Poesie am Teller

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